Kleine Schwestern Jesu - Von Einsiedeln nach Ceuta

 

 

Friede den Menschen


Weihnachten, das Fest von Friede und Freude,
das sollte es für alle Menschen sein.
Doch wenn ich in die Welt hinaus schaue,
sehe ich Schmerz, Not und Pein.

Es sind Tausende von Obdachlosen,
hungernd und frierend in kalter Nacht,
ihre Liebsten unter Trümmern begraben,
unsägliches Leid haben Kriege gebracht.

Unschuldige werden ihrer Heimat beraubt,
und durch die Hölle des Krieges gehetzt,
auf der Flucht ihr nacktes Leben zu retten,
von Angstschweiss und Tränen ihre Wangen benetzt.

Terror und Hass halten Menschen gefangen.
Unruhen und Streiks bedrohen die Welt.
Wo ist der weihnachtliche Friede zu finden,
den die Engel verkündeten den Hirten im Feld?

Kind in der Krippe, Du hast die Erlösung gebracht,
schenke der Menschheit den Frieden der Heiligen Nacht.

Lass leuchten den Stern im Dunkel der Zeit,
öffne die Herzen der Brüderlichkeit.
Dann erfüllt sich die Botschaft der Heiligen Nacht,
und Friede und Freude in den Herzen erwacht.


(Aus „Zeitsprünge“ – Poesie aus dem Alltag von Martha Lütolf-Bühler)

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