Kleine Schwestern Jesu - Einheit

 

 

Ein gemeinsames Treffen in der Gemeinschaft der Schwestern von Grandchamp,
bei Neuchâtel, 14. - 20. Oktober 2016. Thema: EINHEIT

„Familienphoto“: Grandchamp-Schwestern und Kl. Schwestern Jesu

Kleine Schwestern aus verschiedenen europäischen Ländern (Kroatien, Polen, Italien, Portugal usw.) trafen sich rund um das Thema der Einheit. Kl. Sr. Maria-Ursula, von der Fraternität in Biel und Marie-Laure aus Aubonne nahmen daran teil. Die Teilnahme von Sr. Pierrette und Sr. Siong, der Gemeinschaft von Grandchamp wurde sehr geschätzt.

Ausgehend von der Frage: Wie hat das Verlangen nach Einheit mein Leben in den letzten Jahren geprägt? Jede Schwester konnte über den begangenen Weg nachdenken.

Mitgebrachte symbolische Gegenstände sagten etwas über das Erlebte aus. Unter anderem eine Strickarbeit: Zwei Nadeln, verschiedenfarbige Wolle: Jede strickte einige Maschen… ein Bild der Einheit in der Verschiedenheit, aber auch der gegenseitigen Angewiesenheit. Dies wurde  von mehreren betont.

Zum Schluss des Tages dankten wir im Gebet für den Zusammenschluss der Fraternitäten in Europa. Der Generalrat schreibt uns:
„Das Suchen nach einer neuen Identität der Fraternitäten in Europa, kann nur geschehen, im Zusammenwirken des Ostens und Westens. Es kann uns nur gelingen, in der Annahme der Verschiedenheiten und Überwindung des Partikularismus. Das heisst auch einen gewissen Verzicht auf beiden Seiten, sowie die Beweglichkeit, die eigenen Sicherheiten in Frage zu stellen…“

Eine prophetische Dimension der Annäherung; In einer Zeit, in welcher Europa politisch und sozial so viel Mühe hat, in Harmonie und Einigkeit zu leben.

Sr. Siong erinnert uns daran: „Wenn Gott nicht unter uns ist, ist er auch nicht in uns“. Und auch das Zitat von Père Claverie: „den Andern kennen lernen, mit dem Andern leben, dem Andern zuhören, sich durch den Andern formen lassen, heisst nicht, seine eigene Identität oder seine Werte zu verlieren. Es heisst viel mehr eine Plurale Menschheit zu schaffen, welche niemanden ausschliesst.“

Die folgenden drei Tage verbringen wir mit Pater Adalberto, Benediktiner aus Italien, (Monastère SS. Trinita de Dumenza) Mitglied einer in der Ökumene sehr engagierten Gemeinschaft.

Er spricht vom monastischen und religiösen Leben: Das Gottsuchen wurzelt in unserer Taufe und jeder Christ ist dazu berufen.

Wir fanden uns in kleinen Gruppen zusammen mit der folgenden Frage:
Was kann uns helfen auf dem Weg zur Einheit unter uns und in Europa?
Einige Vorschläge:

    • Unser einziges gemeinsames Vorbild: Jesus. Vergleichen ist immer falsch.

    • Beidseitig über die Verletzungen sprechen

    • Gemeinsam das Wort Gottes lesen.  zum Beispiel: Wallfahrten, Besuche…

Die ausführenden Themen von Pater Adalberto über das monastische Leben:
Der Weg zur Einigung
Weg zur kirchlichen Einheit
Weg des Mitleidens

Christ ist unsere Einheit
Er führt uns zusammen und IHM gehört der Dank in der Eucharistischen Schlussfeier…

Links :
Gemeinschaft von Grandchamp
Monastero SS.Trinita de Dumenza

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