Barmherzigkeit

 

 

2016: Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit und 100. Todestag von Bruder Karl (Charles de Foucauld)

„Die Barmherzigkeit… ist Gott der sich selbst hingibt und uns annimmt.

Er wendet sich uns zu und vergibt uns. Jesus sagte: „Ich bin nicht gekommen für die Gerechten, aber für die Sünder…“ Somit kann man sagen: Die Barmherzigkeit ist die Identitätskarte Gottes.“
(Papst Franziskus)


In der Kapelle von Beni Abbes malte Bruder Karl ein Bild auf Stoff: Christus, welcher die Arme weit ausbreitet, die Menschen ruft und sie in inniger Umarmung an sich zieht.
(Brief an einen Freund)

 

Einige Worte von Papst Franziskus zum Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit:

Ein Echo in den Schriften von Bruder Karl:


„Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters
. In Jesus von Nazareth ist die Barmherzigkeit des Vaters lebendig und sichtbar geworden und hat ihren Höhepunkt gefunden. Wer ihn sieht, sieht den Vater (vgl. Joh. 14.9).

Die Barmherzigkeit ist das Grundgesetz eines jeden Herzens, das sich ehrlich für die Begegnung mit dem Bruder öffnet.


Wie sehr war Jesus Trost, Sanftmut für jene, die Ihm begegneten. Wir müssen uns bemühen Ihm ähnlich zu werden, indem wir Ihn in uns wohnen lassen“.

Bruder Karl legt Jesus folgende Worte in den Mund: „Mein Herz, welches die Liebe Gottes für Euch offenbart, umfasst Alles… Er will, dass ihr auf immer in Ihm lebt und in Ihn verwandelt werdet“.

Die Barmherzigkeit Gottes ist eine konkrete Realität in welcher Er seine Vater und Mutterliebe offenbart. Er lässt sich zutiefst ergreifen von der Liebe zu seinen Kindern. Absolutes Vertrauen in die Liebe Gottes, unerschütterlicher Glaube an diese Liebe…Demut, wenn ich sehe was ER für mich getan und wie wenig ich für IHN tat…

Im Laufe dieses Jahres können wir unsere Herzen weit öffnen für jene die am Rande der menschlichen Existenz leben.

Wie viele Situationen von Leid und Unsicherheit existieren in der heutigen Welt! Wie viele Wunden sind in den Menschen vergraben, welche keine Stimme mehr haben. Ihr Schrei ist erstickt, wegen der Gleichgültigkeit der reichen Völker!

Seid barmherzig, neigt Euer Herz den Unglücklichen, den Leidenden zu… jenen die von allen vergessen sind, die man abstösst: die Armen, die Unbedeutenden, die Leidenden, die Unbeachteten. Sie bedürfen unser am meisten, denn sie finden wenig Hilfe…

Gott will, dass jene die keine Freunde und Familien in dieser Welt haben, eine Familie und Freunde finden, in jenen die ihnen dienen.


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Öffnen wir unsere Augen für das Elend in unserer Welt. So viele leidende Brüder und Schwestern sind ihrer Würde beraubt. Hören wir ihren Hilfeschrei.

 Reichen wir ihnen die Hände, damit sie die Wärme unserer Freundschaft und Liebe spüren.

„Mein Apostolat ist das Apostolat der Güte. Von mir sollte man sagen können: „Wenn dieser Mensch so gütig ist, muss seine Religion gut sein.“
Und wenn man mich fragt, warum ich sanft und gütig bin, muss ich antworten: „Ich bin der Diener eines Andern, der viel gütiger ist als ich. Wenn ihr wüsstet wie gut mein Meister Jesus
ist.“


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In jedem dieser „Geringsten“ ist Christus gegenwärtig. Sein Leib ist in diesen gefolterten, gegeisselten, verwundeten, ausgehungerten, verlorenen Menschen gegenwärtig… Er will in ihnen erkannt, berührt und geholfen werden.“ Kein Evangeliums-Wort hat auf mich einen tieferen Eindruck gemacht und mein Leben so sehr verändert wie dieses: „Alles war ihr einem dieser geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr Mir getan“.


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