Kl. Schwestern Jesu - Rosetta

 

 

Rosetta, eine Kleine Schwester aus Italien kam in die Fraternität von Genf. Sie erzählt aus ihrem Leben:

„Ich bin in Genf für eine Sabbatzeit und freue mich sehr darüber. Ende 2008 verließ ich meine Arbeit in einem Heim von sehbehinderten Menschen in der Stadt Rom. Ich bin dem Herrn dankbar, für alles was ich von ihnen lernen konnte, von ihrer vertrauensvollen Haltung und ihrer Art sich in die Hände der andern zu überlassen. Das ganze Leben Jesu war ein einziges Ja zum Willen des Vaters: es ist ein langer, aber sicherer Weg, wenn ich Jesus nachfolgen will.

Rosetta sur le balcon

Bevor ich nach Rom kam, arbeitete ich viele Jahre in den Blumen-Treibhäusern von Sizilien.

Die Gesichter von Freunden und Arbeitskollegen, welche mein Leben zutiefst geprägt haben, bleiben mir in lebendiger Erinnerung.
Rosetta Sie waren mir ein Vorbild in ihrer Ausdauer, trotz Müdigkeit und Schwierigkeiten. Ihre Haltung war mir Ermutigung mich ganz einzusetzen.
Rosetta

Oft in schwierigen und komplexen Situationen bin ich ihnen im Gebet und in der Fürbitte nahe.

Jetzt kann ich all das Erlebte in Dankbarkeit aufarbeiten. Ich gehe mit Françoise, und Carmen meinen Weg weiter. Hier begegne ich zahlreichen Freunden, aus  ganz verschiedenen Horizonten. Dankbar denke ich an Kl. Sr. Magdeleine, welche sagte:

„Ich möchte, dass die Kleinen Schwestern die Liebe des Jesuskindes von Bethlehem ringsum und bis an die Grenzen der Erde ausstrahlen, das Jesuskind mit seiner Milde, Zärtlichkeit, seinem Licht und seiner Hoffnung… Die Welt von heute braucht sie dringend.“

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In der Küche von Genf
mit einer Bekannten 

Ich möchte vor allem in den alltäglichen Begegnungen mich im Zuhören üben und ich spüre, dass ich noch vieles in unserem Menschsein zu entdecken habe.

Ich bin überrascht von der Vielfalt der Darbietungen in dieser Stadt. Im Juni waren alle Bewohner eine Woche hineingenommen in den Rhythmus zu Gunsten einer „dauerhaften Entwicklung“, (Développement durable) d.h. jeder konnte viele sympathische Initiativen voller Kreativität entdecken, welche leicht in den Alltag umgesetzt werden können. Dies um in einer einfacheren Art und Weise zu leben und respektvoll mit den Ressourcen unseres Planeten umzugehen… Dies ist auch einer der Aspekte unserer Gemeinschaft.

November 2009