Geistliche Familie von Charles de Foucauld

 


„Geistliche Familie von Charles de Foucauld“, Begegnung in Belgien


(20 verschiedene Gemeinschaften zählen weltweit zur „Geistlichen Familie“ von Charles de Foucauld.)

Ein Echo von Kl. Sr. Mia, Fraternität von Evere, Brüssel:

Wir sind etwa 50 Mitglieder von verschiedenen Zweigen der spirituellen Gemeinschaften von Charles de Foucauld. Diese Jahresversammlung vereinte Mitglieder von Nord und Süd des Landes, auch das deutschsprachige Gebiet war vertreten.

Pater Luc Putzeys, Verantwortlicher der Weissen Väter in Belgien spricht über das, was uns vereint:  Bruder Karl fand in Algerien in der Gemeinschaft der Weissen Väter Unterkunft… Vor der Neugründung der Kleinen Brüder Jesu wohnte auch Pater Voillaume bei ihnen. Kl. Schwester Magdeleine, unsere Gründerin, machte ihr Noviziat  und die Gelübde bei den Weissen Schwestern in Algier.

Ventura, Kleiner Bruder Jesu, der in Algerien lebt, und mit Jean Pierre Schumacher, (Mönch von Notre Dame de l’Atlas in Marokko, der in Tibhirine überlebt hat), treffen wir uns in kleinen Gruppen mit den folgenden Fragen:

„Unterwegs mit unserem Volk im Alltag?“
„Wie leben wir in unserer säkularisierten Welt die Demut und den Verlust der Macht in der Kirche?“
„Wie leben wir das Geheimnis der Heimsuchung Mariens?“

Die Heimsuchung Marias (Luc 1.39-56) prägte zu tiefst das Leben von Bruder Karl.

In einer Meditation (Nazareth, 14. März 1898) legt er folgende Worte in Jesu Mund: „Denen, die keinen Auftrag zum Predigen haben, sage ich (…) ihr könnt an der Heiligung der Welt arbeiten, wie meine Mutter: Ohne Worte, in aller Stille, sollt ihr euch niederlassen, inmitten der Menschen die mich ignorieren: Bringt ihnen das Evangelium (…) nicht mit Worten, sondern durch euer Leben…“

Ventura schreibt zum gleichen Thema: „Maria eilt in die Berge um ihrer Cousine Elisabeth zu helfen…: Jesus ohne Worte zu den Mitmenschen tragen, ohne ihr Wissen, ganz einfach Dasein unter ihnen; Machen wir uns auf, um den Verstossenen unserer Gesellschaft zu begegnen…“
…was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“
(Matthieu 25.40)

 
Photo:evangile-et-peinture.org

Unsere Fürbittgebete und die Danksagung der Eucharistiefeier sind geprägt durch unseren Austausch.

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