Kleine Schestern Jesu - „Zeugen des Evangeliums in unserem Alltag“

 


« …ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird, und ihr werdet meine Zeugen sein…“ Apg. 1.8

„Zeugen des Evangeliums in unserem Alltag“ im Geist von Charles de Foucauld. Einige flash aus unserer Region, um diese Devise zu aktualisieren.

Aus Finland, Tampere:
Vor einiger Zeit haben wir Colette, aus Kamerun, kennen gelernt. Sie kam vor vier Monaten als Flüchtling nach Finnland und lebt zurzeit 50 km von Tampere. Sie wartet auf eine Aufenthaltsbewilligung. Sie kommt am Sonntag in die Messe und Leila war bei ihr um ihr zu helfen. Auch lernt sie mit ihr ein wenig finnisch.

Am Montag gehe ich in ein Zentrum in welchen vierzig Personen Decken anfertigen, die vom Roten Kreuz weitergeleitet werden. Wir sind in einen anderen Stadtteil umgezogen und  gewöhnen uns an die neue Umgebung.
Zum 30 jährigen Bestehen des Zentrums, nahm ich an einem Seminar teil. Maarit, die seit Anfang dabei ist, dankte herzlich allen, welche all die Jahre, mitgeholfen haben. Sie unterstrich wie wichtig die Freiwilligenarbeit ist.
Ein kleines Echo aus dem Norden. Vor einigen Tagen haben wir die ersten blauen Anemonen entdeckt – langsam kommt der Frühling und der Schnee schwindet…
Marguerite et Leila
 

Anfertigung einer Decke

ligne

Aus Belgien, Brüssel, Cureghem
Hier in Brussel, sind wir all die Monate, beeindruckt  von den Demonstrationen der Jugend, zum Klimawandel. Sie kommen von überallher! Dies ist auch für uns eine Herausforderung und wir hoffen, dass unsere Regierung sich beeinflussen lässt.

Wir verbrachten drei Abende mit Pater Jean-Luc Blanpain, um den Islam näher kennen zu lernen. Er gab uns einige theologische und spirituelle Ansätze zum besseren Verständnis. Wir besuchten zum Abschluss mit unserer Pastoraleinheit eine Moschee in unserem Quartier. Wir wurden dort sehr gut aufgenommen.

Seit acht Jahren besuche ich zwei geschlossene Zentren und konnte dort leidenden Menschen begegnen und mit ihnen ein Stück Weg gehen. Sie haben mein Leben und mein Gebet geprägt. Jetzt finde ich es an der Zeit mich zurückzuziehen. Die anderen Besucher gaben mir Anstoss um am Auftrag der Gruppe mitzumachen: Begleiten, dienen und verteidigen. Ich hatte Gelegenheit mich bei ihnen zu bedanken.

photo: Pixabay.com

 

„Einige Samenkörner in unseren Händen, Samen des Friedens, der Freude und der Liebe: sie sind Verheissung des Lebens, der Nähe und des Glücks, sie werden in unseren Herzen reifen und Frucht bringen… Anne-Francine

ligne


Aus Schweden, Stockholm:

Freude über die Rückkehr von Helene-Madeleine. Wir schätzen in allen Bereichen den Weg zu dritt weiterzugehen.

Von Hélène Madeleine:..
…ich danke den Kleinen Schwestern die mich auf die eine oder andere Weise willkommen heissen! Ja, ich habe Rom verlassen. Alle dachten, dass es im Norden kalt sein wird und wirklich seit meiner Ankunft ist es kalt…
Ich war für Exerzitien in der Gemeinschaft von Benediktinern in Val d’Aoste. Sie wohnen im Pfarrhaus des Dorfes. Ein bereichernder Aufenthalt mit dem Buch von Michaele Davide „40 Fastentage mit Etty Hyllesum“; das Buch eignet sich bestens für eine Lebensrevision.

Langsam gewöhne ich mich an die neue Etappe hier: Ich bin noch wenigen Nachbarn begegnet, zuerst muss ich meine Papiere in Ordnung bringen, meine Augen und Ohren öffnen ohne mich in Aktivitäten zu stürzen. Ich bin mir bewusst zu den Pensionierten zu gehören…

ligne

Aus den Niederlanden, Amsterdam:
Wir erlebten eine schöne Begegnung mit Mgr Antoine Audo (Jesuit), Bischof von Alep, der sich für einige Tage in den Niederlanden aufhielt. Er sprach in der Gemeinschaft von San Egidio, vorerst von drei Jesuiten aus Niederland, die er in Syrien kannte. Frans van der Lugt, gestorben Märtyrer in Homs, Michael Brenninkmeijer, gestorben 2014, ein Vorbild der Inkulturation und Achtung der Menschen, sowie Peter Hans Kolvenbach, General der Jesuiten von 1983 bis 2008.
Er erinnerte uns daran, dass Syrien die Krippe des Christentums ist und sprach auch von der aktuellen Situation: die Konsequenzen des Krieges nach einem Konflikt von acht Jahren. Er sprach von neuer Hoffnung, dank dem Zeugnis der Nächstenliebe vieler Gläubigen aus verschiedenen syrischen Kirchen, unterstützt von internationalen christlichen Gemeinschaften. Alle sind im Dienste der am meist betroffenen Menschen: Vertriebenen Menschen, Kinder, Betagte Menschen, neue Armut…. Madeleine

Freude über den Besuch von Ria Christina (aus Nigeria) mit ihrer Schwester Anja die in Breda wohnt. Wir verbrachten eine schöne Zeit zusammen … Ria konnte am Sonntagmorgen nach der Messe in der Kirche St. Nikolaus Gegenstände aus ihrem Atelier verkaufen.

Nahe bei uns wohnen 90 Flüchtlinge, welche wir am Abend besuchten. Die Begegnungen waren sehr sympathisch. Eine Frau aus Pakistan hatte eine Suppe aus ihrem Land zubereitet. Am 21. März  war das Neujahrsfest der Kurden. Galia und ihre Mutter hatten eine Festmahlzeit vorbereitet, zu welcher Flüchtlinge und Nachbarn eingeladen waren. Ich ging mit Lynn dorthin und der Abend endete mit traditionellem kurdischem Tanz. Mauritia

  Ria-Cristina aus Niger

ligne

 

Zurückzurück