Kleine Schwestern Jesu - Den Dialog pflegen

 

 

Die Kleinen Schwestern von Dänemark, Schweden und Finnland treffen sich in Dänemark vom 13. bis 21 Juli, Thema: Dialog.

Hier ein Echo:
„Wir begeisterten uns für die Schönheit der Natur. Das angenehme Wetter trug zu einem familiären und entspannten Klima bei. Einige hatten sogar die Überraschung ein ganz seltenes Phänomen am Himmel zu beobachten: „le trou de Virga“, ein Licht das die Wolken durchdringt, ein Phänomen das einem Regenbogen und dem Nordlicht gleicht.

Während vier Vormittagen gibt uns Regina Bernadette Anregungen zum „Thema Dialog“. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung.

Wir beziehen uns auf das Buch von Dennis Gira „Le dialoque à la portée de tous… ou presque“. Regina Bernadette erklärt uns die Bedingungen eines wirklichen Dialogs. Dann formen wir drei Gruppen für den Austausch, der sich dann im Abendgebet widerspiegelt.

l.Tag: Was nennt man Dialog? Eine Verhandlung?, eine Debatte? eine Begegnung?... Der Dialog ist ein Gedankenaustausch, ein gegenseitiges Zuhören unter verschiedenen oder gleichgesinnten Personen.

Der Dialog fordert keine Übereinstimmung, sondern ist vielmehr ein Weg ins Unbekannte, der den Horizont aller Beteiligten erweitern soll. Es ist ein mühsamer Weg, aber er eröffnet neue Perspektiven.

2.Tag: Die goldene Regel für einen Dialog: Selbsterkenntnis, um uns in unserem eigenen historischen Umfeld zu situieren.

In den Gruppen erarbeiten wir drei Eigenschaften unserer Herkunftsländer.

3.Tag: Die Feinde des Dialogs:
*das Schweigen. Dies kann positiv sein und ist unentbehrlich beim Zuhören. Es kann aber auch irre führend sein, wenn man die heiklen Themen nicht angehen will.
*das Wissen. Es ist wichtig seine eigene Tradition und jene der anderen zu kennen, aber ohne Anmassung: „Ich weiss wovon ich rede!“ – gefährlich!

4. Tag: Die Freunde des Dialogs:
*der Respekt. Er weckt in uns den Wunsch den anderen besser kennen zu lernen. Aber er beruht auch auf Gegenseitigkeit und motiviert neue Wege zu finden.
*die Freundschaft. Sie schafft eine neue Beziehung: Ein Vertrauensverhältnis zwischen verschiedenen Personen.
*die Demut. Sie hilft zu einem klaren Blick für die Wirklichkeit; sie bewegt zur Innerlichkeit, und zu einem wahren Dialog.
*die Geduld. Sie respektiert den Rhythmus des andern und wird zur aktiven Erwartung. Die Hoffnung einer Verwirklichung in welcher beide Identitäten wachsen können.
* Eine äusserst aufmerksames aktives Zuhören,  mit unserer ganzen Persönlichkeit, fördert den Dialog.

Am Nachmittag folgen weitere Gespräche: Anne-Christine erzählt uns von Serbien. Anna Stefanie hat mehrere Monate in Marokko verbracht und berichtet von ihrem Aufenthalt.  

Alle freuen sich über diese Begegnung, welche uns Kraft und Mut
für den weiteren Weg gibt."

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