Kleine Schwestern Jesu - Nachrichten

 

 

Überblick: einige Nachrichten aus den Fraternitäten unserer Region

Aus der Schweiz, Biel:

Während meiner morgendlichen Spaziergänge am See traf ich Patricia, eine mit einem Schweizer verheiratete Mexikanerin. Das anfängliche "Guten Tag" wurde zu einem Austausch über unser Leben ausgedehnt. Manchmal gehen wir einfach schweigend.
Gemeinsam hatten wir die Freude, oft den Biber zu sehen: Eine erstaunliche Begegnung, und ich fühle mit Patricia wie eine Gemeinschaft mit der Natur und der ganzen Menschheit.

Sie ist eine leidenschaftliche und begeisternde Naturfotografin, und auf ihrer Website schreibt sie: "Es ist, als ob jedes aufgenommene Bild wieder frei wird und die Herzen der Menschen um mich herum mit seiner Essenz überflutete. "

Photo: Patricia Summermatter Diaz/https://elpadiro.ch/

Nachdem ich fast vier Monate zu Hause geblieben war, war es eine Freude, Biel mit seinen Blumenbeeten, den Strassen voller Leben und den vertrauten Gesichtern "wiederzuentdecken".

Im Juli nahmen Mariam und ich unsere Treffen mit Asylsuchenden ohne Papiere wieder auf. (Maria Ursula) (Maria Ursula)

Aus Dänemark, Om:

Nach dem "Lock down" kehrten die Freunde nach und nach zurück. Zuerst klopften sie scheu an der Türe.... Da der Frühling mit seinen milden Temperaturen da war, bot uns unsere geräumige und helle Veranda einen geeigneten Ort für ein Wiedersehen.

Die erste Zeit zu einem Kaffee und später dann zu einer Mahlzeit.
 Wie viele betont haben, gibt es neue Arten, eine Einladung anzubieten oder sie anzunehmen. Die Angst und die von der Gesundheitssituation abhängigen Risiken...... werden nicht einheitlich geteilt. Die freundschaftliche Beziehung und das Vertrauen helfen, sich anzupassen, und Wege zu neuen Begegnungen zu finden, und dabei bereichert zu werden......

Die "Poustinia" (Einsiedelei) ist wieder in Gebrauch. Einige Besuche konnten nicht kommen, aber andere schon. Die drei kleinen Schwestern von Kopenhagen nutzten die Beruhigung der Situation, um bei uns ihre Exerzitien (Zeit der Stille und des Gebetes) zu machen.  Auch unser Freund Benoît, der Pfarrer ist in der Nähe von Aix-en-Provence, war froh, Dank der Wiedereröffnung der Grenzen, eine Zeit der Ruhe in unserer schönen Natur zu genießen.

Dankbar sind wir, dass wir diesem Sommer nicht auf die Eucharistiefeier verzichten mussten, weder in der Pfarrei noch bei uns daheim....

Aus Schweden, Stockholm:

 Das Sommerwetter nutzend, konnten wir in letzter Zeit Freunde empfangen. Das war möglich im Hof, aber manchmal auch bei uns in der Wohnung, jeweils nur eine Person. Darunter war eine junge Irakerin, die Grossnichte von Kl. Sr. Elishua. Merna ist für die jungen Katholiken im Land zuständig und wollte wissen, wer wir sind und was wir tun. Sie kannte vor allem Bruder Karl.

Seit einiger Zeit feiert ein chaldäischer Priester jeden Tag die Hl. Messe in der protestantischen Kirche in unserer Nachbarschaft. Drei Tage feiert er im chaldäischen und zwei Tage im lateinischen Ritus. Für uns ist es auch die Gelegenheit, unser Wissen über die Orientalischen Kirchen zu vervollständigen! Nicht weit von hier hat die Diözese eine Kirche für die syrisch katholischen Christen gekauft. Leider ist sie schwierig zugänglich für die morgendlichen Eucharistiefeiern.  (Mireille Chantal)

Aus Finnland, Tampere:

Ja, das Leben war in den letzten 6 Monaten so anders, und es prägte schmerzlich alle Beziehungen und Aktivitäten. Wie ein Pfarreimitglied sagte: «Das ganze soziale Leben unter uns Gemeindemitgliedern, ist blockiert.»

Die Einsamkeit prägt das Leben vieler Menschen, und Orte wie Mummon Kammari, wo sich Frauen zu verschiedenen Aktivitäten treffen, an denen Marguerite Geneviève teilnimmt, sind immer noch geschlossen, und das ist für viele Menschen eine lange Zeit.

Glücklicherweise bleibt die Kl. Schwester mit einigen von ihnen telefonisch in Kontakt, um Neuigkeiten auszutauschen und die Einsamkeit zu durchbrechen. Und wenn alles gut geht, wird das Zentrum im Oktober wieder geöffnet.

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